Veranstaltungen 2003 - Teil 2

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Bericht 2004

Tag der Arbeit 01.05.2003

Am 1. Mai hatten wir bei bestem Grabungswetter etwa 130 Besucher, Hunde nicht mitgezählt.

Am späteren Nachmittag des 1. Mai fanden wir im Beisein einiger Besucher eine Libelle. Sie gehört vermutlich zu einer noch unbeschriebenen Art aus der Verwandtschaft von Cymatophlebia, von der sonst nur noch ein weiteres Exemplar aus Eichstätt gefunden wurde.

Tag des Geotops 21.09.2003

Im Oktober 2002, als anlässlich des Jahrs der Geowissenschaften der „Tag des Geotops“ eingeführt worden war, herrschte fast überall schlechtes Wetter. Nachdem der Regen doch etwas nachgelassen hatte, strebten im Laufe des Tages etwa 170 interessierte Besucher, darunter auch Vertreter der Presse, zu unseren beiden Grabungsstellen im Nusplinger Plattenkalk auf der westlichen Schwäbischen Alb.
Dieses Jahr, am 21. September 2003, verhieß der Blick auf den morgendlichen Himmel für den Tag des Geotops nichts als Sonnenschein. Nachdem die regionale Presse tatkräftig auf die Möglichkeit hingewiesen hatte, an diesem Tag auf den Halden nach Lust und Laune nach Fossilien klopfen und an Führungen teilnehmen zu können, herrschte schon am frühen Morgen auf der sonst ruhigen Zufahrtsstraße ungewöhnlich starker Verkehr. Rasch war der kleine Wanderparkplatz überfüllt, und auf den angrenzenden gemähten Wiesen reihte sich Auto um Auto, während andere zu Fuß zu den Grabungsstellen pilgerten. Schließlich gesellte sich sogar noch ein großer Omnibus mit den „Freunden der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie“ aus München hinzu.

Spätestens am späten Vormittag erwies sich die Zahl der betreuenden Mitarbeiter, je 2 pro Steinbruch, als viel zu klein, um dem Ansturm noch gerecht werden zu können.

Mit viel Mühe und freundlichen Worten wurde versucht, begeisterte Kinder mit ihren Eltern davon abzuhalten, im anstehenden Fels zu klopfen, der selbstverständlich viel größeren Anreiz bietet als das trotzdem noch Fossilien führende Haldenmaterial. Auch eine mit glitzernden Calcitkristallen ausgekleidete Spalte wurde vollständig ausgebeutet.

Natürlich sind unsere Bemühungen nicht vollständig geglückt, denn schließlich wurden wir an diesem Tag von nicht weniger als 500 Besuchern förmlich überrollt. Damit erwies sich diese Veranstaltung zum Tag des Geotops als die erfolgreichste in ganz Baden-Württemberg.

Aber nicht nur, dass hier das Bewusstsein für paläontologisch bedeutende Geotope und deren Schutz in der Bevölkerung wahrgenommen wurde. Eine positive Bilanz können wir auch von rein wissenschaftlicher Seite ziehen: Ein eigentlich unbefugt Platten ablösender Besucher fand einen wunderschönen versteinerten Krebs (Breitschildkrebs Cycleryon) und lieferte das Stück prompt ab, nicht ohne vorher sogar noch die genaue Fundschicht zu zeigen. Inzwischen ist der Krebs des ehrlichen Finders bereits fertig präpariert.

Bericht Schulklassen - 2003

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