Besondere Funde 2004 / 2005

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Funde 2006-2007

Juli 2004 / Oktober 2005

Garnele
Garnele Aeger tipularius (Schlotheim) wurde im Juli 2004 im Nusplinger Steinbruch gefunden und im Oktober 2005 fertig präpariert (Präparation Dieter Kümpel, Wuppertal). Die Länge mit Extremitäten beträgt 18 cm.  Von dieser Art wurde in Nusplingen außer einzelnen Fragmenten nur ein weiteres vollständiges Exemplar gefunden.

September 2005

Riesen Ammoniten-Oberkiefer
Ein 13 cm großer Ammoniten-Oberkiefer aus dem Nusplinger Steinbruch wurde am 28. September 2005 gefunden. Es handelt sich hierbei um den größten jemals gefundenen Ammoniten-Oberkiefer. Dank einzigartiger Fossilisationsbedingungen in der Nusplinger Lagune sind Funde von solchen Raritäten möglich.

November 2004

Meeresassel
Ein überraschender Neufund vom letzten Grabungstag am 3. November 2004 - Palaega sp., 8 mm lang, der erste Fund einer fossilen Meeresassel im Nusplinger Plattenkalk.

Juli 2004

Meereskrokodil
Der letzte Fund eines Meereskrokodils im Nusplinger Plattenkalk lag bis heute über 100 Jahre zurück.
Ende Juli 2004 fand das Grabungsteam den Torso eines Oberjura-zeitlichen Meereskrokodils der Art Geosaurus suevicus.
Hier ist ein präpariertes Teil vom Skelett. Das teilweise sogar noch mit Hautresten erhaltene Krokodil-Torso ist vorne und am Schwanzende abgebissen. Es zeigt seinerseits einen Mageninhalt aus Ammoniten-, Belemniten- und Fischresten. Offensichtlich wurde dieses knapp 2 Meter lange Krokodil Opfer eines noch größeren Räubers, vermutlich des in Gestalt einzelner Zähne im Nusplinger Plattenkalk ebenfalls nachgewiesenen Meereskrokodils Dakosaurus, das eine Länge von etwa 6 Metern erreichte.

August 2004

Wenige Zeit später gelang völlig überraschend auch noch der Fund des zugehörigen Schädels in derselben Fundschicht, jedoch 10 Meter davon entfernt.

 Der Schädel war mit einem Biss vom Rumpf abgetrennt worden, zum Meeresboden abgesunken und dort mit der Schnauze voran tief in den noch zähen Kalkschlick eingedrungen.
Schädellange ca. 35 cm.

Mai 2004

"Jurassischer Blumenstrauss"
Es handelt sich hier um eine Pflanze, die an den Sprossenden Wurzeln trägt. Funde derselben Pflanze aus dem Schweizer Jura wurden fälschlicherweise für Schachtelhalme gehalten und als "Neocalamites minutus" beschrieben.

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