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Lehrpfad "Im Reich der Meerengel"

Schöne Landschaft, geschützte Natur, geologische Ausgrabungen und ihre Fossilien, dies sind die Höhepunkte des Geologischen Lehrpfads "Ins Reich der Meerengel". Der 2005 eingeweihte, etwa 10 Kilometer lange Lehrpfad führt zurück in die Jura-Zeit vor 150 Millionen Jahren, als sich im Gebiet von Nusplingen und Egesheim eine Inselwelt mit einer tropischen Lagune befand. Dort tummelten sich einst Meereskrokodile, Flugsaurier, Haifische, wie die rochenartigen Meerengel, Krebse und Tintenfische.

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Tafeln erzählen mehr

Lehrpfad:
Eine Informationsbroschüre bekommen Sie im Rathaus Nusplingen. Gruppenführungen auf Anfrage im Rathaus Nusplingen (07429/9310920) oder bei Dr. G. Dietl oder Dr. G. Schweigert  im Stuttgarter Naturkundemuseum (0711/89360).

Lieber ein Mal selbst sehen ...

Zu viel möchten wir Ihnen hier noch nicht verraten. Nehmen Sie sich Zeit für diese schöne Wanderung, die eine wichtige Station des "Geoparks Schwäbische Alb" und des "Naturparks Obere Donau" darstellt. Genießen Sie hier die Ruhe in schöner Natur und lassen Sie die Blicke vom Berg herab auf die beeindruckende Landschaft des Tales der Oberen Bära und die Ortschaft Nusplingen mit ihrer schönen alten Kirche St. Peter und Paul schweifen und versetzen Sie sich dabei in Gedanken um Jahrmillionen zurück in die Zeit des oberen Juras.

Lehrpfad ist in Zusammenarbeit mit dem Diplom-Ingenieur für Landschaftsarchitektur Armin Scherzinger erstellt:

www.gartengruen-planungsbuero.de

Einzelne Wanderpunkte

Im Gebiet des Westerbergs ist ein großes Potential an naturbedingten Besonderheiten, wie kaum in einem anderen Gebiet Süddeutschlands, vorhanden und sollte nur in Form eines "Sanften Tourismus" genutzt werden. Von Seiten des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart werden dort Führungen für Vereine und interessierte Personengruppen angeboten. Diese konzentrieren sich fast ausschließlich auf die  Fossillagerstätte "Nusplinger Plattenkalk". Der Besucher erfährt vieles über den Nusplinger Plattenkalk und seine Fossilien und wie nach ihnen gegraben wird.

Naturpark Obere Donau

Der 85000 ha große Naturpark erstreckt sich über die zwei Regierungsbezirke Freiburg i. Br. und Tübingen, entlang der Donau von Immendingen bei Tuttlingen bis Ertingen. Er wurde 1992 eingerichtet. Seine Natur ist berauschend schön und lädt zu langen interessanten Wanderungen ein. Die Wald/Felsen-Landschaft ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch geologisch sehr interessant und abwechslungsreich.

Naturschutzgebiet "Westerberg"

Zwischen den Gemarkungen Nusplingen (Zollern-Alb-Kreis) und Egesheim (Kreis Tuttlingen) befindet sich auf der Hochebene des Westerbergs ein reizvoll gelegenes Landschaftsgebiet. Das Gebiet des Westerbergs verfügt über ein auf zwei Teilabschnitte verteiltes Naturschutzgebiet mit einer Gesamtfläche von ca. 43 ha. Ein Teil des Grabungsschutzgebiets fällt mit dem Naturschutzgebiet zusammen. Die zum Naturschutzgebiet gehörenden Flächen werden heute durch die örtliche Landwirtschaft nur noch extensiv bewirtschaftet.
Zukünftig ist eine erhebliche Erweiterung auf 124 Hektar vorgesehen, die dann auch das Gelände des Egesheimer Steinbruchs umfassen würde.

Landwirtschaftliche Nutzung

Die heutige landwirtschaftliche Nutzung des Naturschutzgebiets Westerberg unterliegt strengen Auflagen, um den besonderen Charakter dieser Landschaft zu erhalten. Die Wiesen dürfen nicht gedüngt werden und werden nur eingeschränkt und zu einem vorgegebenen, spät gewählten Termin gemäht. Zunehmende Verbuschung und die Ausbreitung von Brachflächen aufgrund zurückgegangener Nutzung gefährden jedoch den gegenwärtigen Zustand. Die inzwischen notwendig gewordene Beweidung durch Schafe wird ohne Zweifel eine Veränderung der Vegetation nach sich ziehen.

Denkbare Zukunft (2002-2003)

Das große Interesse in der Öffentlichkeit rechtfertigt auch die Frage wie und in welcher Weise sich das Gebiet in Zukunft entwickeln soll. Über die bisher erfolgten Führungen und Vorträge hinaus ist darüber nachzudenken, ob ein breitgefächertes, zeitgemäßes Informationsspektrum für die interessierte Öffentlichkeit im Sinne des "Sanften Tourismus" geschaffen werden sollte. So könnte z. B. ein Lehrpfad mit Informationen zur Natur- und Landschaftsgeschichte errichtet werden.
Der bereits bestehende Wanderparkplatz sollte infolge seines schlechten Zustands von Grund auf erneuert und neu gestaltet werden. In der Nähe des Parkplatzes könnte eine Grillstätte für Besucher eingerichtet werden. Der Lehrpfad verläuft überwiegend entlang bereits bestehender Wege. Falls erforderlich, muss das Wegenetz geringfügig ergänzt werden.

Erfolg (2004-2005)

  • Ein Lehrpfad wurde vorbereitet und am 11.06.2005 eröffnet.
  • "Schwäbische Alb" ist zum Nationalen GeoPark von dem UNESCO NETWORK OF NATIONAL GEOPARKS qualifiziert worden.

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